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UMWELTFREUNDLICHE ENERGIESYSTEMEMADE IN GERMANY -
UMWELTFREUNDLICHE ENERGIESYSTEMEMADE IN GERMANY
EC Bioheat
CO2-negatives Heizsystem
Ein einzigartiges Verfahren im Vergleich zu konventionellen Pellet- oder Pyrolyse-Systemen. Es ermöglicht Langlebigkeit, geringen Wartungsaufwand und den Einsatz von diversen Biomassen verschiedenster Qualitäten als Brennstoff. Das bedeutet eine dezentrale Verwertung von unterschiedlichsten Biomassen und Reststoffen zu effizienter Wärmeenergie und dem hochwertigen Nebenprodukt Biokohle. Eine Wärmequelle mit negativer CO2-Bilanz und optimalen Emissionswerten, geeignet für diverse Anwendungsbereiche.
Verfahren
Pellets werden über eine Förderspirale aus einem Silo in die Brennkammer befördert. In der Brennkammer wird einmalig gezündet, um die sich selbsterhaltende Pyrolyse in Gang zu setzen. Ein Verdichter bläst Luft um die Brennkammer in ein Flammenrohr. Das dadurch erzeugte Vakuum zieht das in der Brennkammer entstandene Synthesegas in das Flammenrohr. Durch die vorgewärmte Luft entzündet sich das Gemisch selbst und erzeugt eine 1200°C heiße Flamme.
In Kombination mit einem Luft- oder Wasser-Wärmetauscher kann die Wärme aus diesem Prozess für diverse Anwendungen nutzbar gemacht werden. Die aus dem Prozess entstandene Biokohle wird durch eine Förderschnecke aus dem System befördert und gelöscht. Verfahren und Parameter werden voll automatisiert gesteuert und können bei Bedarf über eine Fernwartungssoftware kontrolliert und angepasst werden.
Parameter
Leistung: 180 kWp
Brennstoff: 6 mm Pellets
Durchsatz: 1 t/d
Leistung thermisch: 160 kWp
EL. Verbrauch: 5 kWp
Biokohle: 100 kg/d
Abmessungen: 20‘ Seecontainer
Installation
Je nach Bedarf wird im Container ein Luft- oder Wasser-Wärmetauscher verbaut. Dadurch entfallen zusätzliche Investitionen zur Wandlung in das gewünschte Medium und das System bleibt einfach und betriebssicher. Die Integration sämtlicher Komponenten in einen 20‘ CSC-zertifizierten Seecontainer ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität bei der Auslieferung und Installation. Der EC BIOHEAT wird mit allen Komponenten vor der Auslieferung in Betrieb genommen. So kann er in kürzester Zeit vor Ort angeschlossen und in Betrieb genommen werden. Lediglich Schornstein und Ausfuhrschnecke müssen außerhalb des Containers montiert werden.
Einsatzgebiete für EC BIOHEAT
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Forstwirtschaft
Ideale Anwendungsgebiete für den EC BIOHEAT sind Standorte an denen Biomasse zur Fertigung von Brennstoffen ohnehin anfällt. Die Forstwirtschaft kann daher auf optimale Medien wie Holz und Laub zugreifen. Die daraus gewonnene Wärme kann direkt wieder zur Trocknung der Reststoffe eingesetzt werden, und/oder die umliegenden Gebäude heizen.
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Landwirtschaft
In Verbindung mit landwirtschaftlichen Betrieben können alle Vorteile des EC BIOHEAT optimal ausgenutzt werden. Von vorhandenen Reststoffen als Brennstoff-Nutzung bis hin zur Weiterverwertung der Biokohle.
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Obst und Gemüse
Wie in der Landwirtschaft können alle Vorteile des EC BIOHEAT genutzt werden, allerdings steht hier – dank der geringeren Masse an Boden – der Nutzen der Biokohle als Nährstoffspeicher im Vordergrund.
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Weinbau
In trockenen und in nährstoffarmen Regionen verhilft die Biokohle den Winzern zur einfachen Kontrolle und zu besten Bedingungen für ihre Böden. Den optimalen Brennstoff liefert der Wein selbst.
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Gartenbau
Vor allem kleinere Bio-Betriebe können hier profitieren. Die Wärmemenge reicht aus, um größere Gewächshäuser zu beheizen und gleichzeitig steigert die Biokohle das Wachstum und die Qualität der Pflanzen.
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Industrie
Ob prozessintegriert zur Erzeugung von Wärme, oder zum Heizen von Industriehallen - der EC BIOHEAT ist vielseitig einsetzbar. Vor allem können Betriebe dadurch ihre CO2-Bilanz verbessern.
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Biogas
Eine umweltfreundliche Alternative bei der Inbetriebnahme von Biogasanlagen, oder als leicht integrierbare Begleitheizung.
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Kommunal
In abgeschotteten Regionen kann der anfallende Grünschnitt oder ähnliche Reststoffe als Brennstoff genutzt werden. Die Wärme kann für öffentliche Gebäude oder in Kombination mit einem kleinen Fernwärmenetz für Privatgebäude eingesetzt werden.
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Wellness
Ideal für umweltfreundliche Schwimmbäder und Wellness-Oasen. Vor allem in ländlichen Regionen mit unzureichender Infrastruktur.
Nebenprodukt Biokohle
Unter der Brennkammer wird hochwertige Biokohle von einer Förderschnecke nach draußen befördert und mit Wasser abgekühlt wird. Ungefähr 10% des eingesetzten Brennstoffs kommt in Form von Biokohle wieder heraus. Unsere Biokohle hat einen Kohlenstoffanteil von über 90%. Beim Einsatz von Holz liegt der Wert bei 96%. Durch die hohen Temperaturen in der Brennkammer und dem langsamen Ausgasen in der Kohlekammer sind die Schadstoffkonzentrationen abhängig von der Brennstoffart extrem gering. Mit einer spezifischen Oberfläche von 200m2/g sind fast die Eigenschaften von Aktivkohle erreicht. Damit und in Kombination mit einer Wasserhaltekapazität von 150% eignet sich die Kohle optimal als Nährstoffspeicher oder Filter. .
Anwendungsbeispiele für Biokohle
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Terra Preta
Schon die indigenen Volker um 700 n. Chr. im Amazonasbecken und anderen Regionen der Erde kannten die positiven Eigenschaften von Biokohle im Boden. Sie stellen bis heute sogenannte Terra Preta oder schwarze Erde aus Biokohle, Fäkalien, Dung, Kompost und Tonscherben oder Knochen her.
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Landwirtschaft
Die positiven Eigenschaften von Biokohle waren lange vergessen. In Deutschland laufen allerdings einige Feldversuche um die Vorteile für Boden und Pflanzen zu beweisen. In vielen anderen Ländern wird Biokohle längst verwendet. Zusätzlich kann Biokohle in Verbindung mit effektiven Mikroorganismen Gerüche binden. Damit wird Gülle zu einem wertvollen Rohstoff ohne Gestank.
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Sonderkulturen
Wie in der Landwirtschaft dient hier die Biokohle als Nährstoffspeicher. Durch die erhöhte Wasserhaltekapazität wird eine gleichmäßige Bewässerung gewährleistet. Man rechnet, in Verbindung mit entsprechenden Düngemitteln, mit einem deutlich erhöhten Ertrag.
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Futtermittel
Biokohle im Futter wirkt sich positiv auf die Tiergesundheit aus. Sie verbessert die Nährstoffaufnahme, beugt vielen Krankheitsbildern vor und verringert die Geruchsbelästigung. In Folge dessen wird natürlich auch die Düngequalität der Ausscheidungen erhöht.
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Biogas
Man sagt Biokohle einen erhöhten Gasertrag von bis zu 20% nach. Dabei wird die Kohle beim Eintrag in den Fermenter beigemischt. Zusätzlich wird Aktivkohle im Schwefelfilter als Filtermedium eingesetzt.
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Aktivkohle
Um die Biokohle als Aktivkohle zu klassifizieren, muss die spezifische Oberfläche mit einer Hoch-Temperatur-Dampfbehandlung auf mindestens 300m2/g erhöht werden. Alle restlichen Kriterien werden bereits eingehalten.
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Färben
Ab einem Kohlenstoffgehalt von 90% kann Biokohle in der Textil- oder Kosmetikindustrie als Färbemittel eingesetzt werden.
Projects
Rotenburg
Die Anlage in Rotenburg wurde in Kooperation mit der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (Nbank) und dem Netzwerk für Technologie, Innovation und Entwicklung entwickelt und gebaut.
Sie dient der Entwicklung des Prototypens zur Serienreife. Da die Wärme am Standort für uns nicht nutzbar ist, ist die Anlage nicht in Betrieb. Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen.
Caiyu
Da in China ein Verbot zum Verbrennen von Kohle in privaten Haushalten bevor steht sucht das Dorf in Caiyu nach einer Alternative zu den herkömmlichen Kohleöfen. Ohnehin anfallender Grünschnitt soll zu geeignetem Brennstoff aufgewertet werden. Leider musste die Anlage kurz nach der Inbetriebnahme wieder stillgelegt werden, da von der Regierung angekündigt wurde, dass in naher Zukunft das Verbrennen sämtlicher Biomassen in privaten Haushalten verboten sein wird. Zurzeit wird das Projekt für eine landwirtschaftliche Nutzung umgeplant.
Harbin
Hier soll die entsprechende Wärme für die Inbetriebnahme einer großen Biogasanlage bereitstellt werden.
Nach Inbetriebnahme fungiert der EC BIOHEAT als Begleitheizung oder wird zu einer weiteren im Bau befindlichen Biogasanlage gebracht. Das Projekt befindet sich in der Planungsphase.
Pressemitteilungen
Ausweg aus dem Deklarationsdschungel, 25.07.16, Kreiszeitung
Tüftler will aus Mist bares Geld machen, 05.01.18, Nordwest Zeitung